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IKEA Group macht wichtige Fortschritte im Nachhaltigkeitsbereich – global und in der Schweiz

Schweiz - 7-12-2016 | Nachhaltigkeit, Unternehmen

Der jüngste Nachhaltigkeitsbericht der IKEA Group weist grosse Fortschritte in ihrer «People & Planet Positive»-Strategie sowie weitere langfristige Investitionen in die Nachhaltigkeit aus. Nach einer Erhöhung um 1 Milliarde Euro betragen die bis 2020 für Nachhaltigkeit vorgesehenen Finanzmittel nun über 3 Milliarden Euro. 

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In einem für Klimaschutzmassnahmen kritischen Jahr ist die IKEA Group ihrem Ziel, bis ins Jahr 2020 so viel erneuerbare Energie zu produzieren wie sie selbst verbraucht, einen grossen Schritt nähergekommen. 71 % ihres Energiebedarfs erzeugte die IKEA Group im Geschäftsjahr 2016, welches Ende August endete, in Form von erneuerbaren Energien. IKEA Schweiz investierte in den letzten 5 Jahren über 8 Millionen Schweizer Franken in erneuerbare und nachhaltige Energie und finanzierte damit unter anderem die Beschaffung und den Betrieb von 21'600 Solarpanels. Weltweit betreibt IKEA über 730‘000 Solarpanels sowie 327 Windfarmen. 

Die IKEA Group verstärkt ihr Nachhaltigkeitsengagement 
Die IKEA Group hat nun über 3 Milliarden Euro für Investitionen in die Nachhaltigkeit bereitgestellt. Wie heute bekanntgegeben wurde, beinhaltet dieser Betrag auch einen Finanzrahmen von 1 Milliarde Euro zur Sicherung einer langfristigen Versorgung mit nachhaltigen Rohstoffen. Diese Mittel sind für Investitionen in die Forstwirtschaft sowie in Unternehmen aus den Bereichen Recycling, Förderung erneuerbarer Energien und Entwicklung von Biomaterialien vorgesehen. 1,5 Milliarden Euro werden seit 2009 zudem in Windkraft- und Solarenergieprojekte investiert, und 600 Millionen Euro fliessen in weitere Projekte rund um erneuerbare Energien. 

Ausserdem stammen 100 % der von IKEA verarbeiteten Baumwolle und 61 % des Holzes aus nachhaltigeren Quellen. Des Weiteren ersetzt IKEA erdölbasiertes, expandiertes Polystyrol (EPS), besser bekannt als Styropor, in Verpackungen durch faserbasierte, vollständig recycelbare Materialien. Dadurch können jedes Jahr 8’000 Tonnen EPS-Schaum eingespart werden. 

«Für zukunftsorientierte Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten, einen Beitrag zur Förderung einer CO2-armen Wirtschaft zu leisten und in den Genuss ihrer Vorteile zu kommen. Es ist die Vision von IKEA, einen besseren Alltag für die vielen Menschen zu schaffen, und darum wollen wir für die Menschen und unseren Planeten etwas Positives tun»

sagt Peter Agnefjäll, IKEA Group-Chef und CEO. 


Massive Energieeinsparungen dank Umstellungen auf LED 
Die IKEA Group will auch ihre Kundinnen und Kunden zu einem nachhaltigeren Leben zu Hause inspirieren. Das Unternehmen hat sein gesamtes Beleuchtungssortiment auf LED umgestellt und im Geschäftsjahr 2016 über 80 Millionen LED-Lampen verkauft. In der Schweiz verkaufte IKEA in den letzten vier Jahren über 5 Millionen LED-Lampen. Geht man davon aus, dass die meisten Leute von Halogen- auf LED-Lampen umstellen, entspricht die dadurch eingesparte Energie dem Jahresenergieverbrauch aller 35'000 Haushalte im Kanton Schaffhausen. 

Zudem war die Schweiz neben UK und Holland eines von drei Ländern, in denen IKEA ein neues Solarangebot lancierte. IKEA arbeitet in der Schweiz mit Helion Solar zusammen, dem führenden Unternehmen im Bereich Solaranlagen. 

IKEA Schweiz beteiligte sich auch als einer der Hauptpartner an der vom Bundesamt für Energie lancierten Energy Challenge, einer landesweiten Kampagne zur Sensibilisierung der Menschen für ein nachhaltigeres Leben. Während sechs Monaten nahm IKEA an Roadshows in neun Schweizer Städten teil. Im Rahmen des Engagements gab es Energiespartipps und –tricks unter dem Titel „6 Rezepte für ein nachhaltiges Leben“, sowie eine mit einer Solaranlage ausgerüsteten Wohnbox und einen von IKEA eingerichteten Restaurantbereich. 

Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen 
IKEA Group unterstützt Menschen und Gemeinschaften mit mehreren weltweiten Initiativen. Dazu gehören auch zwei Programme in der Schweiz: 
 

  • Integrationsprogramm für Flüchtlinge: Um Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern, bietet jedes IKEA Einrichtungshaus in der Schweiz zweimal im Jahr zwei Flüchtlingen je ein Praktikum von sechs Monaten an. Eine Schulung in interkultureller Kompetenz sind sowohl für direkte Vorgesetzte wie auch für die Flüchtlinge Bestandteil des Praktikums. Insgesamt wird IKEA Schweiz über drei Jahre hinweg rund 110 Teilnehmenden eine solche Möglichkeit bieten können. Alle Praktikantinnen und Praktikanten erhalten im Anschluss ein Arbeitszeugnis von IKEA, das ihre Arbeit, ihre Kompetenzen und Kenntnisse bescheinigt und damit das Bewerben für Stellen bei anderen Unternehmen erleichtert. 
 
  • Co-Vorsitz am UN Generalsekretär High-Level Panel on Women’s Economic Empowerment: Simona Scarpaleggia, CEO IKEA Schweiz, ist Co-Vorsitzende des ersten UN Secretary-General’s High-Level Panel on Women’s Economic Empowerment. Die hochkarätige Arbeitsgruppe mit Vertretern von UN Women, Weltbank, Internationalem Währungsfonds, ILO, OXFAM, WeConnect, Mozilla Foundation und zahlreichen weiteren Organisationen erarbeitet Empfehlungen und Massnahmen um die wirtschaftliche Befähigung von Frauen zu beschleunigen. Dies erfolgt in Hinblick auf die UN Zielsetzung, bis im Jahre 2030 für Frauen weltweit die gleichen Chancen und Rechte wie für Männer zu realisieren. Wenn es im aktuellen Tempo weiter geht, ist diese Zielsetzung erst in 100 Jahren realistisch. Dem will das High-Level Panel entgegenwirken und konkrete Massnahmen empfehlen und umsetzen. 

PR Manager IKEA Schweiz

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