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IKEA Schweiz lanciert Ladestationen für Elektroautos

Schweiz - 24-11-2016 | Nachhaltigkeit
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Nachhaltigkeit wird bei IKEA seit jeher grossgeschrieben. Ein wichtiges Thema ist dabei die Mobilität. Der Transport von Kundschaft und Mitarbeitenden macht bei IKEA Schweiz mit 7 % einen signifikanten Teil der gesamten CO2-Emissionen aus. Mit Ladestationen für Elektroautos bietet das Unternehmen seinen Kundinnen und Kunden deshalb neu eine Möglichkeit, den Besuch im Einrichtungshaus ökologischer zu gestalten. Der Strombezug ist kostenlos.

Strom aus zertifizierter Wasserkraft
Weltweit bietet IKEA bereits in über 120 Einrichtungshäusern in 22 Ländern kostenlose Ladestationen für Elektrofahrzeuge an. In der Schweiz sind seit Anfang Oktober sämtliche neun Einrichtungshäuser damit ausgerüstet. Elektroautos produzieren beim Fahren kein CO2. Ob sie nachhaltiger als traditionelle Autos sind, hängt unter anderem davon ab, ob der Strom aus erneuerbaren Quellen bezogen wird. Die Ladestationen von IKEA Schweiz liefern deshalb ausschliesslich zertifizierten Strom aus Wasserkraft. Lorenz Isler, Nachhaltigkeitsverantwortlicher von IKEA Schweiz, erklärt die Beweggründe:

«Dank der Elektroladestationen können Kundinnen und Kunden mit einem Elektroauto bei uns einkaufen und dabei gratis ihre Batterie aufladen. Dadurch bieten wir unserer Kundschaft einen Mehrwert und werden besser erreichbar. Zudem leisten wir so einen Beitrag zur CO2-Reduktion des Schweizer Verkehrs.»


IKEA sieht Zukunft in Elektroautos
Ein Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von IKEA zielt darauf ab, ressourcen- und energieunabhängig zu werden. Dies gilt für alle Bereiche: das Unternehmen selbst, die Kundschaft und die Mitarbeitenden. Deshalb stellt IKEA auch seine eigene Fahrzeugflotte schrittweise um: In der neu überarbeiteten Car Policy von IKEA Schweiz werden Elektroautos empfohlen. Die Einrichtungshäuser werden angehalten, beim nächsten Autokauf mindestens ein Elektroauto zu kaufen. Das zweite kann aufgrund der noch begrenzten Reichweite weiterhin ein Hybridauto sein.

Norwegen setzt ganz auf Elektroautos, Schweiz mit Potenzial
In Norwegen sollen ab 2025 alle Neuwagen elektrisch betrieben werden. Für herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor wollen die Norwegerinnen und Norweger gar ein Verkaufsverbot durchsetzen. In der Schweiz ist die Zahl der Elektroautos in den letzten Jahren rasant gestiegen, sie machen aber erst rund 1 % aus. Der Bund überlässt den Aufbau eines Netzes von Elektroladestationen zudem privaten Anbietern.

Umweltfreundlich und kostengünstig
Elektroautos sind in der Anschaffung etwas teurer, da insbesondere die Batterie viel kostet, dafür günstiger im Unterhalt. Sie sind in der Schweiz von der Automobilsteuer (4 % des Autowerts) und der Mineralölsteuer befreit, in den meisten Kantonen (ausser AG, AI, SH, SZ) zudem von der Motorfahrzeugsteuer. In der Ausgabe vom 27. April 2016 hat die Zeitschrift «saldo» ausgerechnet, dass bei einer Nutzung von 30‘000 Kilometern pro Jahr und einer Abschreibung auf 8 Jahre ein elektrischer Renault ZOE jährlich günstiger ist als ein benzinbetriebener Renault CLIO.

PR Manager IKEA Schweiz

Alexander Gligorijevic, Corporate Communications
Müslistrasse 16, 8957 Spreitenbach

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