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IKEA kommt ins Wallis und leitet Bauphase des 10. Schweizer Stores ein

Spreitenbach - 14-2-2022 | Unternehmen
IKEA Schweiz kündigt die Eröffnung von zwei weiteren Standorten in der Schweiz an. Zum einen reicht das schwedische Einrichtungshaus demnächst die Baueingabe für den 10. Store in der Walliser Gemeinde Riddes ein, dessen Eröffnung im Herbst 2023 geplant ist. Auf insgesamt 23’000 Quadratmetern Fläche soll dort das modernste und grünste Einrichtungshaus der Schweiz entstehen. Zum anderen realisiert IKEA ein Planungsstudio in Chur, das bereits im Herbst 2022 eröffnen wird. Nach der Ankündigung eines Plan und order points in Bern ist der Ausbau der beiden Standorte ein nächster Schritt in der Expansionsstrategie von IKEA Schweiz. Das Unternehmen will damit periphere Alpenregionen besser erschliessen und den veränderten Kundenbedürfnissen mit einem höheren Online- und Serviceanteil entgegenkommen.
«Es ist nun zehn Jahre her, seit wir in Rothenburg den letzten IKEA Store in der Schweiz eröffnet und so die Innerschweiz erschlossen haben. Mit dem Store in Riddes und dem Planungsstudio in Chur erschliessen wir zwei neue Märkte in der Schweiz ausserhalb der Städte«, sagt Jessica Anderen, CEO und CSO von IKEA Schweiz. Heute verfügt IKEA über neun Einrichtungshäuser in allen Landesteilen sowie ein Verteilzentrum in Itingen, das die meisten Onlineverkäufe abwickelt.

IKEA plant Eröffnung im Wallis im Herbst 2023
Die Vorgeschichte einer IKEA im Wallis zieht sich über mehrere Kapitel, die der Bevölkerung immer wieder Hoffnung auf ein gut erreichbares Einrichtungshaus gemacht haben. Nachdem das Grundstück in Riddes im Jahr 2019 gekauft wurde, konnte IKEA Anfang 2022 die letzte interne Hürde im Genehmigungsprozess nehmen. Nun geht das Projekt in die finale Bauphase über. Die Baueingabe soll im Frühjahr 2022 eingereicht werden, die geplante Eröffnung ist im Herbst 2023.
 
Jessica Anderen ist begeistert, dass IKEA einen nächsten Schritt macht und bald im Wallis präsent sein wird. «Natürlich freue ich mich vorweg ausserordentlich, dass wir dem Wunsch der Walliserinnen und Walliser nach ihrer «eigenen» IKEA endlich nachkommen können. Rückblickend bin ich aber auch froh, dass wir nicht – wie ursprünglich geplant – bereits vor zwei Jahren mit dem Bau begonnen haben. Wir haben seither viel aus den veränderten Kundenbedürfnissen und dem daraus hervorgehenden Einkaufsverhalten gelernt, was wir nun im neuen Store umsetzen können. Dabei wollen wir das Shoppingerlebnis so vielfältig und bequem wie möglich gestalten. So planen wir beispielsweise grosszügige Flächen für unseren Click & Collect Service, damit die Kundinnen und Kunden ihre Bestellungen noch einfacher und effizienter abholen können.» 

Auf rund 23’000 Quadratmetern mit viel Grünfläche und einem breiten Angebot an nachhaltigen Produkten und Serviceleistungen soll das modernste und grünste IKEA Einrichtungshaus der Schweiz entstehen. Dafür sorgen etwa eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Bausubstanz, eine moderne Photovoltaikanlage, Dachbegrünung, auf null Abfall ausgerichtete Recylingstationen und schliesslich die gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr. 

IKEA eröffnet Planungsstudio in Chur im Oktober 2022
An zentraler Lage und noch näher bei den Menschen zu sein, gehört zum Omnichannel Konzept von IKEA – jetzt auch im Bündnerland. Mit einem reinen Serviceformat wird das Unternehmen zukünftig im Steinbock-Shopping-Center an die Churer und Graubündner Kundschaft gelangen und damit ihrem manifesten Wunsch entsprechen. Auf einer kompakten Fläche bietet das neue City-Format die bekannte IKEA Atmosphäre, viel Inspiration und individuelle Beratung bei komplexen Planungen. Im 565 Quadratmeter Showroom finden Kundinnen und Kunden ausgewählte Wohnformen und Einrichtungssysteme. So können sie sich in aller Ruhe mit den Angeboten von IKEA auseinandersetzen und mit spezialisierten IKEA Mitarbeitenden Lösungen planen, die auf ihre Wohnsituation und Bedürfnisse massgeschneidert sind. Der Fokus liegt dabei auf dem Beratungs- und Planungsservice für Küchen, Kleiderschränke und Wohnzimmeraufbewahrung, der sich auf Termin kostenlos buchen lässt. Sämtliche Produkte aus dem IKEA Sortiment können aber ebenfalls vor Ort bestellt werden. Dabei gelten die gleichen Konditionen und Preise wie im IKEA Einrichtungshaus.  

Physische Verkaufspunkte bleiben zentraler Teil von IKEAs Wachstumsstrategie
Obwohl sich der Anteil der Onlineverkäufe in den letzten zwei Jahren von 8% auf 24% verdreifacht hat, setzt IKEA weiter auf physische Verkaufsstellen, an denen Kundinnen und Kunden mit ihrem Angebot und den eigenen Heimeinrichtungs-experten in Austausch treten können. «Wir stellen fest, dass die Nachfrage nach einem direkten Kontakt mit unseren Produkten und Mitarbeitenden trotz steigender Onlineverkäufe ungebrochen hoch ist», erläutert Anderen. «Da Services wie Beratung beim Einrichten des eigenen Zuhauses immer wichtiger werden, stellen wir mit der Eröffnung weiterer Lokalitäten die Weichen für die Zukunft.» Die Anforderungen an das Zuhause würden immer grösser und vielfältiger. Insbesondere in den letzten beiden Jahren hat sich die Nachfrage hin zu einem multifunktionalen, gemütlichen und smarten Daheim verstärkt. Im Zuge dessen steigt der Stellenwert der Beratung. Der Bedarf an Services für die Planung und Lieferung sowie den Aufbau von Möbeln ist ebenfalls weiter angestiegen. 

Ländliche Regionen durch Covid weiter aufgewertet
Zudem hat die Pandemie ländliche Regionen aufgewertet. «Wir beobachten, dass die Lust der Schweizerinnen und Schweizer auf Natur und Berge in den letzten zwei Jahren weiter zugenommen hat. Ländliche Regionen haben einen Aufschwung erlebt und sind ein beliebter Aufenthaltsort ausserhalb unserer eigenen vier Wände geworden. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend langanhaltend ist und sich diese Investition in die Zukunft deshalb lohnt», gibt sich Anderen überzeugt.

Expansion bei IKEA – nicht nur in der Schweiz
IKEA setzt seine Wachstumsstrategie also ungebrochen fort, passt sie indessen – nicht nur in der Schweiz – in der Dynamik neuen Konkurrenzsituationen und in der Ausrichtung den veränderten Kundenbedürfnissen an. Dafür setzt das Unternehmen weiterhin auf konventionelle, grossflächige Einrichtungshäuser sowie auf ergänzende kleinere Formate, die das Netz der klassischen Stores erweitern und verdichten. In Zukunft wird sich IKEA, weltweit sowie in der Schweiz, weiter darauf konzentrieren, in die Innenstädte vorzustossen – wie zuletzt in Wien oder an der Oxford Street in London. Zudem rechnet IKEA mit einem noch einmal an-steigenden Onlineanteil und einer weiteren Veränderung der Kundenbedürfnisse in Richtung Service, Beratung und Nachhaltigkeit. 

Produkte und Bildanfragen

Dominique Lohm, Pressesprecherin IKEA Schweiz
Müslistrasse 16, 8957 Spreitenbach

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E-Mail:
dominique.lohm@ingka.ikea.com