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IKEA nimmt bis Ende 2021 alle nicht wiederaufladbaren Batterien aus dem Sortiment

Spreitenbach - 30-9-2020 | Produkte

Im Rahmen des Engagements von IKEA, die Menschen zu inspirieren und ihnen ein gesünderes und nachhaltigeres Leben zu Hause zu ermöglichen, werden alle nicht wiederaufladbaren Alkali-Batterien bis zum Oktober 2021 weltweit aus dem Einrichtungssortiment entfernt. Mit dieser Entscheidung möchte IKEA seine Kundinnen und Kunden dazu anregen, bei häufiger Batterienutzung auf wiederaufladbare Batterien umzusteigen. Bei regelmässiger Anwendung können die Kundinnen und Kunden zu Hause mit der Zeit sowohl Geld sparen als auch Abfall reduzieren und so die Umwelt schonen.

Mehrere aktuelle Ökobilanzstudien zeigen, dass die Umweltbelastung von Alkali-Batterien bei der Verwendung in alltäglichen Haushaltsgeräten, die einen hohen Energieverbrauch aufweisen und daher regelmässig aufgeladen werden müssen (z. B. Kinderspielsachen, Taschenlampen, tragbare Lautsprecher oder Kameras), im Vergleich zu wiederaufladbaren Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) höher ist.

Die Treibhausgasemissionen sind bei wiederaufladbaren NiHM-Akkus – wie denen aus dem in IKEA Einrichtungshäusern erhältlichen LADDA Sortiment – bereits nach zehn Aufladungen geringer als bei der Verwendung von Alkali-Batterien für dieselbe Energiemenge. Nach etwa 50 Ladungen ist die gesamte Umweltbelastung von NiMH-Akkus gleich gross oder sogar kleiner als bei Alkali-Batterien. 

«Konsumentinnen und Konsumenten, die häufig Batterien verwenden müssen, können davon profitieren, Alkali-Batterien durch wiederaufladbare Batterien zu ersetzen. Denn mit der Zeit werden sowohl die Umwelt als auch das Portemonnaie erheblich geschont. IKEA hat letztes Jahr weltweit etwa 300 Millionen Akali-Batterien verkauft. Daher sehen wir ein grosses Potenzial, unsere Kundschaft dazu anzuregen, umzudenken und das volle Potenzial wiederaufladbarer Batterien zu nutzen», erklärt Emelie Knoester, Business Area Manager bei IKEA Range & Supply.

IKEA Schweiz hat im letzten Jahr über 700’000 Alkali-Batterien verkauft. Davon waren rund 20% wiederaufladbar.

 «Unser Ziel ist es, die Menschen zu inspirieren und ihnen ein gesünderes und nachhaltigeres Leben innerhalb der Grenzen unseres Planeten zu ermöglichen. Indem wir Alkali-Batterien aus dem Sortiment nehmen und uns auf unser Sortiment wiederaufladbarer Batterien konzentrieren, unternehmen wir einen Schritt auf diesem Weg: Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden eine erschwingliche und praktische Lösung, um die Lebensdauer von Produkten und Materialien zu erhöhen und Abfall zu reduzieren», so Caroline Reid, Sustainability Development Manager bei IKEA Range & Supply.

Dieses Vorhaben wird global durchgeführt und umfasst das ALKALISK Sortiment von Alkali-Batterien. Die Lithiumionen-Knopfzelle PLATTBOJ bleibt vorerst im Sortiment, da einige von IKEA aktuell verkaufte Produkte eine Knopfzellenbatterie benötigen.

Kontakt

Simona Crivelli, Pressesprecherin IKEA Schweiz
Müslistrasse 16, 8957 Spreitenbach

Mobile:
+41 79 439 69 92
E-Mail:
simona.crivelli@ingka.ikea.com