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IKEA schliesst das Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von 7%. Fast jeder vierte Franken kommt dabei aus dem Online-Geschäft.

Spreitenbach - 26-10-2021 | Events
IKEA Schweiz erzielte im vergangenen Geschäftsjahr (1. September 2020 bis 31. August 2021) einen Gesamtumsatz von CHF 1 227 Mio., was einem Anstieg um 7,0 % zur Vorjahresperiode entspricht. Die Verkaufszahlen der Geschäfte entwickelten sich trotz des sechswöchigen Lockdowns stabil. Der Umsatzzuwachs ist daher hauptsächlich auf den Online-Bereich zurückzuführen, der mit 23,3 % (gegenüber 14,7 % in 2020 und 9,1 % in 2019) zum Gesamtumsatz beitrug. IKEA Food blieb aufgrund der langen Schliessung des Restaurants hinter den Erwartungen zurück und nahm um 19,8 % ab.
IKEA verzeichnet trotz des erneuten Lockdowns von Januar und Februar ein kräftiges Wachstum. Investitionen in logistische Prozesse und der Ausbau des Serviceangebots haben dieses Wachstum unterstützt: «Nachdem wir während des ersten Lockdowns in 2020 nur mit Mühe mit der hohen Nachfrage Schritt halten konnten, hatten wir die Lage in 2021 um einiges besser im Griff. Dank unternehmerischem Geschick und dem ausserordentlichen Einsatz unserer Mitarbeitenden gelang es uns, an Effizienz zu gewinnen. Die Lieferzeiten stabilisierten sich dadurch bei 3–4 Tagen, gegenüber nahezu 30 Tagen im ersten Lockdown», erklärt CEO Jessica Anderen.
Das Wachstum wurde durch zwei Faktoren getrieben: zum einen durch die anhaltend hohe Nachfrage nach Einrichtungsgegenständen, zum anderen durch das Kaufverhalten der Kunden, das sich zunehmend in Richtung Online-Bestellungen verlagert hat. Der Bedarf nach Dienstleistungen nahm bei einem deutlichen Zuwachs von 15,4 % entsprechend weiter zu. Die Wiedereinführung des Online-Planungsservices und die IKEA-eigene Shopping App trugen dabei massgeblich zum Erfolg des Online-& Servicegeschäfts bei.
«Wir sind alle sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Vor dem Hintergrund der in den letzten eineinhalb Jahren Pandemie gewonnenen Erkenntnisse werden wir verstärkt auf langfristigen Erfolg ausgelegt sein, um mehr als nur Umsatzmaximierung zu verfolgen», meint CEO Jessica Anderen weiter. «Wir haben gelernt, den Geschäftserfolg neu zu definieren. Für uns geht es um die Schaffung von Werten – nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Kundinnen und Kunden, für unsere Mitarbeitenden und für die Umwelt.»

Bonuszahlungen und Mindestlohnerhöhung für Mitarbeitende
Die Mitarbeitenden von IKEA sind ein wichtiger Grundstein für den Erfolg des Unternehmens und sollen an den ausgezeichneten Ergebnissen Teil haben. Dieses Jahr wird jedem Mitarbeitenden zusätzlich zum 13. Monatslohn ein Bonus in Höhe von ca. einem Monatsgehalt ausgezahlt. IKEA Schweiz hat das Mindestgehalt bereits im Jahresverlauf auf CHF 4000.– angehoben. 

Verändertes Kundenverhalten führt zu Innovation und Verbesserung des IKEA Serviceangebots
Der Anteil des Online-Geschäfts am Umsatz ist in nur zwei Jahren von 9 auf 23 Prozent gestiegen. IKEA Schweiz hat ihre Omnichannel-Strategie daher ausgebaut, um Kundinnen und Kunden mehr Besuchsmöglichkeiten anzubieten und deren Einkaufserlebnis optimal zu gestalten Die Einführung der online Planungs- & Verkaufsservices war ein entscheidender Meilenstein in der Anpassung an die sich verändernden Kundenbedürfnisse. In diesem Sinne eröffnete IKEA Schweiz im August 2021 einen IKEA Home Service Point Pop-up am Zürcher Hauptbahnhof, wo Kunden Gelegenheit haben, ihre Einrichtungslösungen an zentraler Lage zu planen und zu bestellen. Weitere wichtige Schritte waren die Lancierung der neuen IKEA Shopping App, die seit ihrem Start im März 2021 bereits über 250 000 Mal heruntergeladen wurde, sowie die Einführung des ersten «Shop and Go»-Konzepts.

Übergang zu einer emissionsfreien Auslieferung und Erweiterung der Clean Energy Services
IKEA will bis 2030 zu einem klimapositiven Unternehmen werden. Im Rahmen ihrer nachhaltigen Strategie hat sie sich daher das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Kundenlieferungen bis 2025 emissionsfrei durchzuführen. Die erste wichtige Etappe auf dem Weg dahin ist die Partnerschaft mit Quickpac, einem Paketdienstleister, mit dem IKEA seit August dieses Jahres zusammenarbeitet und der heute bereits 30 % der Paketlieferungen abwickelt. Um diesen Wandel hin zu einem breiteren Einsatz von Elektrofahrzeugen in der ganzen Schweiz voranzutreiben, hält IKEA Schweiz Ausschau nach weiteren Partnern und der benötigten Infrastruktur.  
Die Bereitstellung eines Angebots im Bereich Clean Energy Services ist eine weitere Gelegenheit für IKEA, Nachhaltigkeit einer grösseren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Angebot an umweltfreundlichen Dienstleistungen wurde durch Wärmepumpen erweitert, um den Menschen noch mehr relevante Optionen zur Verfügung zu stellen, innerhalb der Schranken unseres Planeten zu leben. Im Geschäftsjahr 2021 ermöglichte IKEA Schweiz somit den Umstieg auf erneuerbaren Strom für noch mehr Menschen in der Schweiz, sodass die Anzahl an Nutzern von Solarenergie um über 20 % erhöht werden konnte. 

Produkte zugänglicher, erschwinglicher und nachhaltiger zu machen, bleibt oberste Priorität  
Angesichts der anhaltenden Einschränkungen in der globalen Versorgungskette hat IKEA beschlossen, den Fokus auf die Verfügbarkeit der umsatzstärksten Produkte zu legen und neue Möglichkeiten zu erkunden, um das Angebot von regional erzeugten Produkten zu erweitern. 70 % der in Europa verkauften Produkte werden auch in Europa hergestellt.
Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit werden die Eckpfeiler auf dem Weg in die Zukunft bleiben. Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich zu inspirieren und ihnen zum Beispiel durch den Kauf von aufladbaren Batterien die Möglichkeit zu einem nachhaltigeren Zuhause zu bieten. Die Einwegbatterie ALKALISK wird zu diesem Zweck bis Ende Jahr komplett aus dem Angebot genommen. Zusätzlich erkundet IKEA Schweiz neue Wege, um die Kreislaufwirtschaft zugänglicher und relevanter zu machen. Globale Studien und der wachsende Gebrauchsmarkt bestätigen die hohe Wiederverkaufsrate bei den IKEA-Möbeln, die je nach Produkt bis zu fünf Mal den Besitzer wechseln (Nestor Secondhand Market Survey, 2020). IKEA hat entschieden, ihre Dienstleistungen zur Förderung einer zirkulären Nutzung von Produkten auszubauen und zu optimieren.
 
Anlässlich des Black Fridays wird IKEA Schweiz dieses Engagement noch einmal verstärken. Am sogenannten “Buy Back Friday” erhalten IKEA Family-Mitglieder für ihre gebrauchten IKEA-Möbel je nach Zustand mit bis zu 50 Prozent mehr zurück. Der Rückkauf wird von IKEA in Form von Gutscheinen ausbezahlt.

Über IKEA Schweiz
1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus ausserhalb Skandinaviens. Heute betreibt IKEA Schweiz neun Einrichtungshäuser an unterschiedlichen Standorten. Jessica Anderen steht dem Unternehmen seit Oktober 2019 als CEO vor. IKEA Schweiz beschäftigt rund 3’000 Mitarbeitende und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund CHF 1,2 Milliarden.

Über die Ingka Group
Die Ingka Group (Ingka Holding B.V. und die von ihr kontrollierten Tochtergesellschaften) ist eine von zwölf Unternehmensgruppen, die im Rahmen von Franchiseverträgen mit IKEA Systems B.V. IKEA Einrichtungshäuser besitzen und betreiben. Die Ingka Group verfügt über drei Geschäftsbereiche: IKEA Retail, Ingka Investments und Ingka Centres. Mit 380 IKEA Einrichtungshäusern in 30 Ländern ist die Ingka Group ein strategischer Partner im Franchisesystem von IKEA. Diese IKEA Einrichtungshäuser verbuchten im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 37.4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 6.3% gegenüber dem Vorjahr.
 

Medienkontakt

Dominique Lohm, Pressesprecherin IKEA Schweiz
Müslistrasse 16, 8957 Spreitenbach

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E-Mail:
dominique.lohm@ingka.ikea.com