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IKEA stellt neue Waldagenda vor, die bis 2030 die Forstwirtschaft und Artenvielfalt global verbessern soll

Spreitenbach - 25-1-2021 | Unternehmen

Schon seit vielen Jahren wird es im Rahmen der IKEA Geschäftstätigkeit als Verpflichtung angesehen, die Grösse und Reichweite von IKEA dafür einzusetzen, der Waldschädigung und Entwaldung weltweit entgegenzuwirken. Heute wird eine neue Waldagenda für 2030 vorgestellt. Sie soll dazu beitragen, die Arbeit zur weiteren Verbesserung der Artenvielfalt, zur Minderung des Klimawandels und zum Vorantreiben von Innovationen für einen noch intelligenteren Einsatz von Holz zu intensivieren – zu einer Zeit, in der die Wälder der Welt immer stärker unter Druck geraten.

Die IKEA Geschäftstätigkeit hat mittlerweile das für 2020 festgelegte Ziel für nachhaltigere Quellen erreicht: Heute sind mehr als 98%* des für IKEA Produkte verwendeten Holzes entweder FSC-zertifiziert oder recycelt. Jetzt ist es Zeit für den nächsten grossen Schritt.

Die IKEA Forest Positive Agenda für 2030 umfasst die folgenden Ziele:

- Die Führung übernehmen und eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft weltweit zur Norm machen und zwar über das für die IKEA Geschäftstätigkeit beschaffte Holz hinaus.

- Die Artenvielfalt verbessern, die Rechte und Bedürfnisse von Menschen unterstützen, die über die gesamte Holzlieferkette hinweg von Wäldern abhängig sind und bei einer Klimabilanz ansetzen, die über die unsere hinausreicht.

- Innovationen vorantreiben, um Holz auf intelligentere Weise einzusetzen und Kohlenstoff so lange wie möglich zu speichern, indem alle Produkte von Anfang an so konzipiert werden, dass sie wiederverwendet, aufgearbeitet, reproduziert und schliesslich recycelt werden können.

- Sicherstellen, dass mindestens ein Drittel des IKEA Holzsortiments aus recyceltem Holz hergestellt wird.

- Dafür sorgen, dass die Beschaffung weiterer kritischer Rohstoffe, mit denen ein Entwaldungsrisiko einhergeht (insbesondere bestimmte Agrarprodukte), was rund 3% des Rohstoff-Fussabdrucks von IKEA entspricht, nicht zur Entwaldung oder Umwandlung natürlicher Ökosysteme beiträgt. Das gesamte in IKEA Produkten verwendete Holz wird aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern bezogen, die nicht zur Entwaldung beitragen.  

- Weiterhin ausschliesslich Holz aus nachhaltigeren Quellen verwenden, das von den weltweit glaubwürdigsten externen Zertifizierungssystemen zertifiziert ist.

«Bei IKEA wollen wir eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft zur Norm machen, die Entwaldung stoppen, die Artenvielfalt verbessern und die Menschen unterstützen, deren Lebensunterhalt von Wäldern abhängt. Verantwortungsvoll bewirtschaftete Wälder spielen ausserdem eine entscheidende Rolle für die Minderung des Klimawandels. Durch die Umsetzung strikter Anforderungen und die Partnerschaft mit verschiedenen Organisationen auf der ganzen Welt haben wir dazu beigetragen, den Forstsektor voranzubringen. Dennoch steigt der Druck auf die Wälder der Welt und die Ökosysteme, die sie umgeben. Jetzt ist der Zeitpunkt für die Einführung eines noch ganzheitlicheren Ansatzes gekommen, um diese wichtigen Ressourcen für zukünftige Generationen zu schützen und zu unterstützen», kommentiert Jon Abrahamsson Ring, CEO, Inter IKEA Group.

Zudem wird IKEA auch Innovationen weiter voranbringen und neue Wege entwickeln, um Holz clever einzusetzen, indem beispielsweise die Verwendung von Leichtholzkonstruktionen gesteigert wird.

«Holz ist eines der Hauptmaterialien in IKEA Produkten und ein wesentlicher Bestandteil unseres Erbes. Es ist langlebig, erneuerbar, recycelbar und schön. Als grosser Holzverbraucher arbeiten wir schon seit vielen Jahren bewusst daran, unsere Grösse und globale Reichweite als Triebkraft für positive Veränderungen im Forstsektor zu nutzen, insbesondere in Regionen, die vor Herausforderungen stehen. Zudem ist Holz ein Schlüsselmaterial für die Zukunft, das uns dabei helfen wird, unser Ziel, zirkulär und klimapositiv zu werden, zu erreichen», so Ulf Johansson, Wood Supply & Forestry Manager.

Im vergangenen Jahr kündigte die Inter IKEA Group eine Investition in Höhe von 200 Millionen Euro an, um die Transformation hin zu einem klimapositiven Unternehmen zu beschleunigen. Ein erheblicher Teil dieser Investition zielt darauf ab, durch Wiederaufforstung, die Sanierung geschädigter Wälder und bessere forstwirtschaftliche Praktiken Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu binden. Weitere Informationen über die IKEA Forest Positive Agenda für 2030 sind im IKEA Nachhaltigkeitsbericht zu finden.

IKEA Nachhaltigkeitsbericht GJ20: Forstwirtschaftsziel und Beurteilung des Produktsortiments nach zirkulären Aspekten erreicht

Das Geschäftsjahr 2020 war in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Die Pandemie erforderte ausserordentliche Massnahmen, um die Auswirkungen für Mitarbeitende, Geschäftspartner und Communitys über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu mindern. Gleichzeitig setzte IKEA mit seiner Geschäftstätigkeit die Umsetzung seiner langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie weiter fort. Zu wichtigen Erfolgen zählen das Erreichen des Forstwirtschaftsziels 2020, die Bewertung von mehr als 9'500 Produkten auf ihr zirkuläres Potenzial und Verbesserungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, mit denen die Klimaauswirkungen weiter reduziert werden. Für weitere Informationen über den IKEA Nachhaltigkeitsbericht für GJ20 hier klicken.

*Für uns gilt ein Ziel als komplett erreicht, wenn wir es insgesamt zu mehr als 98% erfüllen. Aufgrund von Unterbrechungen oder neuen Lieferanten/Geschäftspartnern können wir nicht zu jedem gegebenen Zeitpunkt eine 100-prozentige Erfüllung garantieren.

Über das IKEA Franchisesystem

Das IKEA Einzelhandelsgeschäft wird über ein Franchisesystem mit Franchisenehmern betrieben, die autorisiert sind, das IKEA Sortiment innerhalb bestimmter geografischer Gebiete zu vermarkten und zu verkaufen. Inter IKEA Systems B.V. ist Eigentümer des IKEA Konzepts und weltweiter IKEA Franchisegeber, der es auch verschiedenen IKEA Unternehmen überträgt, das Produktsortiment zu entwickeln, Produkte zu liefern und Kommunikationslösungen bereitzustellen. Heute haben 12 verschiedene Gruppen von Unternehmen das Recht, im Rahmen von Franchiseverträgen mit Inter IKEA Systems B.V. IKEA Verkaufskanäle zu besitzen und zu betreiben.

Über IKEA Schweiz

1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus ausserhalb Skandinaviens. Heute betreibt IKEA Schweiz neun Einrichtungshäuser an unterschiedlichen Standorten. Jessica Anderen steht dem Unternehmen seit Oktober 2019 als CEO vor. IKEA Schweiz beschäftigt rund 2'800 Mitarbeitende und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund CHF 1,1 Milliarden.

Kontakt

Simona Crivelli, Pressesprecherin IKEA Schweiz
Müslistrasse 16, 8957 Spreitenbach

Mobile:
+41 79 439 69 92
E-Mail:
simona.crivelli@ingka.ikea.com